8.3.2026 / 21:27 Uhr

Vienna Capitals scheitern in den Pre-Playoffs erneut an Fehérvár

Die Vienna Capitals müssen sich am Sonntagabend Hydro Fehérvár AV19 knapp mit 0:1 geschlagen geben und verlieren damit die "Best of Three"-Pre-Playoff-Serie mit 1:2. Trevor Cheek erzielt in der sechsten Minute in Unterzahl das Goldtor für die Ungarn. Die Capitals laufen das gesamte Spiel über an, bekommen den Puck aber am herausragenden Rasmus Reijola im Fehérvár-Tor nicht vorbei. Damit endet auch die Saison 2025/26 der Vienna Capitals im Pre-Playoff.

Head-Coach Kevin Constantine musste im Vergleich zum Freitagsspiel in Székesfehérvár auf den verletzten Randy Gazzola und den gesperrten Simon Bourque verzichten. Außerdem waren Erik Kirchschläger, Nelson Nogier, Senna Peeters, Marco Richter und Scott Kosmachuk entweder verletzt oder angeschlagen nicht einsatzfähig. Im Tor begann erneut Evan Cowley. In der ersten Minute bekam der Caps-Goalie erstmals etwas zu tun, die Offensivbemühungen von Justin Richards und Max Gerlach waren allerdings vergebens. In Minute zwei wurde der Puck vor Fehérvár-Goalie Rasmus Reijola abgefälscht, die Scheibe fand allerdings nicht Weg auf das Tor. Gerlach kam in Minute drei aus dem Slot zum Abschluss, Cowley parierte. Jérémy Grégoire kam nach Pass von Linden Vey zum Abschluss, verfehlte den Kasten allerdings denkbar knapp. Kurz darauf wurde die erste Strafe des Spiels ausgesprochen. Die Gäste waren zu sechst auf dem Eis, Darren Archibald saß die Strafe ab. In der sechsten Minute konterten die Ungarn, Trevor Cheek brachte die Gäste in Unterzahl per One-Timer in Front (6./SH1). Die Capitals konnten in Überzahl nicht anschreiben, Fehérvár hielt sich schadlos. Kevin Macierzynski probierte es in der siebten Minute aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Reijola. Nate Kallen spielte den Puck in der neunten Minute von der rechten Seite in die Mitte, die Scheibe konnte aber nicht an Reijola vorbei ins Tor gelenkt werden. Anze Kuralt gab in der zwölften Minute einen Schuss von der linken Seite ab, Cowley fing die Scheibe souverän ab. In der 16. Minute kam ein Distanzschuss von Ramón Schnetzer gefährlich. Reijola fing den doppelt abgefälschten Puck aus der Luft. Archibald brachte den Puck in der 17. Minute zu Kuralt, der Fehérvár-Topscorer verfehlte aus guter Position aber das Tor. Kurz darauf scheiterte Roland Kiss an Cowley. Carter Souch probierte es in der 18. Minute aus dem Rückraum, traf aber nur das Außennetz. Nach einer ansehnlichen Kombination kam Souch in der 20. Minute erneut zum Abschluss, Reijola behielt das bessere Ende für sich.


Gerlach wollte Cowley kurz nach Wiederbeginn im kurzen Eck überraschen, scheiterte aber am 30-Jährigen. Benjamin Lanzinger schickte Felix Koschek in der 23. Minute mit einem hohen Pass auf die Reise. Der Caps-Angreifer scheiterte in weiterer Folge an Reijola. Eine Minute später schoss Souch nach Pass von Marc-Olivier Duquette aus dem Slot an die Stange. Zane Franklin scheiterte in der 28. Minute von der rechten Seite am Schlussmann der Gäste. Eine Minute später schalteten die Wiener schnell um, Leon Wallner kam mit seinem Versuch aber nicht an Reijola vorbei. In der 31. Minute waren die Wiener ganz nah am Ausgleich dran. Nach Schuss von Schnetzer scheiterte Vey an Reijola. Der Caps-Kapitän brachte den Puck im Anschluss zur Mitte, wo Franklin den Puck nicht hineindrücken konnte. Reijola konnte einen Duquette-Schuss in der 34. Minute nur prallen lassen, der Rebound wurde aber nicht gefährlich. Kallen scheiterte kurz darauf mit einem Distanzschuss am Fehérvár-Keeper. Cowley bekam in der 35. Minute bei einem Fernschuss von Donat Horvath zu tun, fing die Scheibe aber locker ab. In Minute 37 wurde die zweite Strafe des Spiels ausgesprochen, Ole Andersen wurde wegen Beinstellens an Sam Antonitsch ausgeschlossen. Die besten Möglichkeiten des Powerplays fanden Souch und Mitch Hults vor. Ersterer verfehlte das Tor knapp, Letzterer scheiterte an Reijola. Fehérvár hielt sich erneut ohne Gegentreffer.


In der 42. Minute zogen Hults und Koschek auf das gegnerische Tor. Der US-Amerikaner verfehlte den Kasten mit seinem Abschluss allerdings. Armin Preiser gab eine Minute später einen Torschuss ab, war aber auch nicht erfolgreich. Koschek kam in der 46. Minute direkt vor Reijola zum Abschluss, traf aber nur den Gäste-Keeper. Lorenz Lindner scheiterte kurz darauf aus der Distanz am Finnen. Richards probierte es in der 48. Minute von der linken Seite, Cowley blieb allerdings siegreich. Koschek scheiterte eine Minute später an Reijola. Die Gäste konterten in der 50. Minute, diesmal fing Cowley einen Cheek-Schuss souverän ab. Rasmus Kulmala kam in der 53. Minute direkt vor Cowley zum Abschluss, der Caps-Goalie hielt sein Team mit einem wichtigen Save im Spiel. Auf der anderen Seite scheiterte Raphael Wolf eine Minute später aus der Distanz an Reijola. Souch konnte wenig später einen Franklin-Querpass nicht verarbeiten. Kurz darauf konterten die Ungarn über Kristof Nemeth, Cowley stoppte den Schuss des Fehérvár-Stürmers bravourös. Die Wiener drückten im Anschluss auf den Ausgleich. Die Scheibe wollte jedoch einfach nicht für das Heimteam springen. 2:55 Minuten vor dem Ende nahmen die Wiener ihr Timeout. Nach einem Faceoff-Gewinn der Caps in der offensiven Zone verließ Cowley für einen weiteren Angreifer das Eis. Souch kam 1:55 Minuten vor Ende des dritten Drittels aus dem Slot zum Abschluss, wieder parierte Reijola. Im Anschluss nahmen die Gäste ihr Timeout. Die Caps gaben im Laufe der Partie laut offizieller Statistik 32 Torschüsse ab, die Ungarn 25.

Das heutige Spiel hat mehr nach einer typischen Playoff-Partie ausgesehen als die beiden vorangegangenen. Am Ende läuft es darauf hinaus, dass sie ein frühes Tor geschossen und wir nicht getroffen haben. Dabei hat mir unser Spiel heute gefallen. Wir sind intensiv ans Werk gegangen und haben genug Tormöglichkeiten kreiert, um gewinnen zu können. Carter Souch wird heute vermutlich schlecht schlafen, denn er hatte ein paar gute Chancen, die er normalerweise nutzt. Wir haben gekämpft und alles gegeben. Auf eine gewisse Art bin ich stolz auf meine Mannschaft. Es ist nicht einfach, wenn man drei Spiele innerhalb von fünf Tagen absolviert, aber sie haben sich bis zum Ende reingehängt. In Bezug auf Energie und Leidenschaft haben sie uns alles gegeben, was sie geben konnten, vor allem, wenn man bedenkt, dass heute einige Spieler angeschlagen an ihr Limit gehen mussten. Alle Import-Verteidiger, die vor der Saison geholt wurden, standen uns heute nicht zur Verfügung. Ich glaube daran, dass deine Offensive in der Defensive beginnt. Trotz alledem haben wir einen Weg gefunden, für Gefahr zu sorgen. Im gleichen Atemzug kann man den Goalie von Fehérvár loben. Wir hatten einige gute Chancen und er hat ein paar starke Paraden geliefert.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals

Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)

Tor Fehérvár: Trevor Cheek (6./SH1)


Line-Up Vienna Capitals

Goalies: #31 Evan Cowley | #30 Sebastian Wraneschitz

1. Linie: #5 Dominic Hackl, #26 Nate Kallen - #14 Kevin Macierzynski, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire

2. Linie: #55 Raphael Wolf, #28 Marc-Olivier Duquette - #44 Carter Souch, #9 Leon Wallner, #61 Zane Franklin

3. Linie: #22 Ramón Schnetzer, #92 Lorenz Lindner - #34 Felix Koschek, #62 Mitch Hults, #42 Benjamin Lanzinger

4. Linie:  #49 Maximilian Theirich - #76 Sam Antonitsch, #3 Armin Preiser, #37 Christof Kromp


Die Pre-Playoff-Serie im Überblick:

04.03.2026 | Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 5:1

06.03.2026 | Hydro Fehérvár AV19 - Vienna Capitals 7:3

08.03.2026 | Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 0:1


6.3.2026 / 22:24 Uhr

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