4.3.2026 / 22:54 Uhr

Souveräner Heimsieg zum Pre-Playoff-Auftakt

Die Vienna Capitals starten mit einem 5:1-Heimsieg in die "Best of Three"-Pre-Playoff-Serie gegen Hydro Fehérvár AV19. Marc-Olivier Duquette bringt die Wiener mit seinem Premierentor in Führung (13.). Jérémy Grégoire (21./PP1) und Felix Koschek (23.) legen per Doppelschlag zu Beginn des Mitteldrittels nach. Mitch Hults stellt einen 4:0-Pausenstand nach dem Mitteldrittel her (38.). Anze Kuralt erzielt in der 41. Minute den Ehrentreffer für die Gäste. Den Schlusspunkt setzt Caps-Kapitän Linden Vey in der 53. Minute. Am Freitag können die Capitals mit einem Sieg den Aufstieg ins Viertelfinale fixieren. Spiel zwei der Pre-Playoff-Serie startet um 19.15 Uhr in der MET Aréna Székesfehérvár.

Das Trainerteam der Capitals musste im ersten Pre-Playoff-Spiel auf die verletzten Erik Kirchschläger, Nelson Nogier, Senna Peeters und Marco Richter sowie auf den angeschlagenen Scott Kosmachuk und den erkrankten Sebastian Wraneschitz verzichten. Maximilian Theirich und Lukas Zach-Kiesling waren überzählig nicht Teil des Matchkaders. Dafür feierten die Neuzugänge Kevin Macierzynski und Ramón Schnetzer ihre Caps-Debüts. Im Tor begann wie schon am vergangenen Sonntag beim Auswärtssieg in Klagenfurt Evan Cowley. In der ersten Minute traf Jérémy Grégoire die Stange, im Zuge dieser Aktion verschob Fehérvár-Goalie Rasmus Reijola sein Tor. Ole Andersen gab in der dritten Minute einen Distanzschuss ab, fand aber in Cowley seinen Meister. Mit einem langen Pass bediente Schnetzer Caps-Toptorschützen Carter Souch. Zane Franklin scheiterte nach Zuspiel seines kanadischen Landsmanns in der vierten Minute an Reijola. Christof Kromp kam in der fünften Minute aus dem hohen Slot zum Abschluss, dieser wurde aber pariert. Souch probierte es in der siebten Minute von der linken Seite aus. Reijola war allerdings zur Stelle. Cowley bekam eine Minute später beim Abschluss von Istvan Terbocs wieder etwas zu tun. Kurz darauf probierte es Dominic Hackl nach Vorlage durch Randy Gazzola per One-Timer, der Torschütze des letzten Duells konnten den Finnen im Gästetor diesmal aber nicht bezwingen. In der zwölften Minute wurde ein Schuss von Schnetzer gefährlich abgelenkt, die Scheibe fand aber nicht den Weg ins gegnerische Tor. Eine Minute später gingen die Caps in Führung. Marc-Olivier Duquette feuerte den Puck von der linken Seite in die Maschen (13.). Felix Koschek verstellte Reijola mustergültig die Sicht. Wenige Sekunden nach Fortsetzung des Spiels wurde die erste Strafe ausgesprochen. Wegen Haltens musste Mitch Hults für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Capitals verteidigten in Unterzahl mustergültig und ließen keinen Torabschluss zu. Darren Archibald schoss in der 17. Minute auf das Caps-Tor, doch Cowley fing die Scheibe mühelos. In der 18. Minute setzte es die nächste Strafe gegen die Wiener, diesmal wegen eines angeblichen Stockschlags durch Linden Vey. Die Ungarn waren in Überzahl erneut die personifizierte Harmlosigkeit. Wieder hielten sich die Caps ohne Gegentreffer. Effektiv mit der Pausensirene langte Tim Campbell mit einem Crosscheck in Bandennähe gegen Franklin zu. Der Fehérvár-Verteidiger wurde für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Beide Teams tauschten auch nach der Pausensirene "Nettigkeiten" aus.


So starteten die Caps mit einem zweiminütigen Powerplay ins Mitteldrittel. Es dauerte nur 20 Sekunden, bis die Wiener erhöhten. Grégoire verwertete einen Vey-Pass ansatzlos. Joel Messner traf auf der anderen Seite in der 22. Minute aus der Distanz Aluminium. Eine Minute später lag der Puck wieder im Kasten der Gäste. Koschek traf wie in der Vorwoche gegen Reijola ins lange Eck (23.). Eine Minute später waren die Gäste mit sechs Feldspielern unterwegs. Max Gerlach verbüßte die fällige Strafe. Die Caps fanden in Überzahl gleich mehrere gute Möglichkeiten durch Simon Bourque, Hults, Souch und Gazzola vor, Reijola musste diesmal aber nicht hinter sich greifen. Anze Kuralt musste in der 28. Minute wegen Haltens an Bourque vom Eis. Souch zog in der 30. Minute nach Pass von Vey direkt vor Reijola, der Finne musste sich strecken, um die Scheibe zu sichern. Die Wiener konnten in diesem Powerplay nicht anschreiben. Trevor Cheek versuchte es in der 34. Minute von der linken Seite, scheiterte aber an Cowley. Messner probierte es eine Minute später, wieder packte der Caps-Goalie sicher zu. Nate Kallen versuchte es in der 37. Minute aus spitzem Winkel, Reijola war aber zur Stelle. Eine Minute später konterten die Caps die Hausherren eiskalt aus. Hults schob den Puck nach Koschek-Pass unter Reijola in die Maschen.


56 Sekunden nach Start ins Schlussdrittel schrieben die Ungarn an. Kuralt versenkte den Puck nach Rebound aus kurzer Distanz (41.). Bence Stipsicz schoss in Minute 44 von der linken Seite, Cowley packte zu. Kurz darauf probierte es Rasmus Kulmala, erneut war der Caps-Goalie zur Stelle. Hults kam in der 48. Minute vor Reijola zum Abschluss, konnte den Finnen diesmal aber nicht überwinden. Eine Minute später gab es die nächste Strafe wegen zu vieler Spieler gegen die Gäste. Gerlach saß diese erneut ab. In diesem Powerplay ließen die Caps spielerische Glanzlichter vermissen. Nur Abschlüsse von Leon Wallner und Benjamin Lanzinger waren ansatzweise gefährlich. Die Ungarn hielten sich somit schadlos. In der 51. Minute durften sich die Gäste wieder in Überzahl mühen. Armin Preiser wurde wegen eines Stockschlags mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt. Erneut gelang den Ungarn in Überzahl nichts Zählbares, die Wiener hielten sich schadlos. Nach Preisers Rückkehr stellte Vey den alten Vorsprung wieder her. Der Caps-Kapitän fing einen missratenen Cheek-Rückpass ab und überlistete Reijola, der keine Gefahr für sein Tor witterte, mit der Rückhand (53.). Macierzynski kam in der 56. Minute vor dem Fehérvár-Goalie an die Scheibe, konnte diesen aber nicht bezwingen. Terbocs fiel in der 57. Minute gegen Schnetzer hin. Der Caps-Neuzugang musste wegen Beinstellens vom Eis. Erneut verteidigten die Wiener in Unterzahl konsequent und hielten sich damit schadlos. Die Caps gaben im Verlauf des Spiels 22 Torschüsse ab, die Gäste deren 28. Cowley beendete das Spiel mit einer Fangquote von 96,43 Prozent.

Es ist großartig, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Vor allem in einer kurzen Serie hat man nicht viel Zeit, um an der Aufgabe zu wachsen. Die ersten zehn Minuten waren sehr ausgeglichen, vielleicht haben sich die Teams ein wenig abgetastet. Mitch Hults hat vor dem Tor von Marc-Olivier Duquette einen tollen Pass gespielt. Das Tor hat uns einen Schub gegeben. Auf dem konnten wir aufbauen. Mitchs Linie war dann an zwei weiteren Treffern beteiligt. Unser Powerplay hat angeschrieben, unser Unterzahlspiel war ebenfalls solide. Die Special Teams haben einen wichtigen Beitrag zum Sieg geleistet. Insgesamt war es eine schöne Mannschaftsleistung.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals

Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 5:1 (1:0, 3:0, 1:1)

Tore Caps: Marc-Olivier Duquette (13.), Jérémy Grégoire (21./PP1), Felix Koschek (23.), Mitch Hults (38.), Linden Vey (53.)

Tor Fehérvár: Anze Kuralt (41.)


Line-Up Vienna Capitals

Goalies: #31 Evan Cowley | #1 Lennox Setzinger

1. Linie: #24 Simon Bourque, #26 Nate Kallen - #23 Kevin Macierzynski, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire

2. Linie: #5 Dominic Hackl, #13 Randy Gazzola - #44 Carter Souch, #9 Leon Wallner, #61 Zane Franklin

3. Linie: #55 Raphael Wolf, #28 Marc-Olivier Duquette - #34 Felix Koschek, #62 Mitch Hults, #42 Benjamin Lanzinger

4. Linie: #53 Ramón Schnetzer, #92 Lorenz Lindner - #76 Sam Antonitsch, #3 Armin Preiser, #37 Christof Kromp


Die Pre-Playoff-Serie im Überblick:

04.03.2026 | Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 5:1

06.03.2026 | Hydro Fehérvár AV19 - Vienna Capitals

08.03.2026 | Vienna Capitals - Hydro Fehérvár AV19 (falls notwendig)


1.3.2026 / 21:30 Uhr

Capitals beenden Unserie gegen KAC mit Overtimesieg

27.2.2026 / 23:06 Uhr

Capitals fixieren Heimrecht im Pre-Playoff und brechen Zuschauerrekord

25.2.2026 / 22:45 Uhr

Caps verlieren in ausverkaufter STEFFL Arena gegen Graz

20.2.2026 / 22:14 Uhr

Capitals fixieren Pre-Playoff-Einzug mit 4:1-Erfolg in Linz