3.1.2026 / 22:34 Uhr

Caps beziehen in Salzburg erste Niederlage des Jahres 2026

Trotz früher Führung müssen sich die Vienna Capitals am Samstagabend Serienmeister EC Red Bull Salzburg deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Mitch Hults bringt die Wiener in der vierten Minute in Überzahl in Front. Michael Raffl (14.), Travis St. Denis (15./PP1, 24./PP1), Benjamin Nissner (26.), Troy Bourke (57.) und Mario Huber (58.) sorgen letztendlich mit ihren Toren für den zehnten Salzburger Sieg in Serie. Für die Capitals geht es übermorgen mit einem Heimspiel gegen Tabellennachbar EC iDM Wärmepumpen VSV in der STEFFL Arena weiter (19.15 Uhr).

Caps-Head-Coach Kevin Constantine musste heute kurzfristig auf Scott Kosmachuk und Benjamin Lanzinger verzichten. Kosmachuk wurde aufgrund einer Oberschenkelblessur nicht in den Matchkader berufen, Lanzinger fehlte erkrankt. Dafür rückte Lukas Zach-Kiesling wieder ins Caps-Lineup. Jérémy Grégoire, Senna Peeters, Marco Richter und Sebastian Wraneschitz fehlten allesamt verletzt. Im Tor begann erneut Evan Cowley. Die Caps starten schwungvoll in die Partie, schon nach 97 Sekunden wurde den Hauptstädtern das erste Powerplay zugesprochen. In diesem gaben die Capitals eine Vielzahl an Schüssen ab, in der vierten Minute schlug der Puck dann hinter Salzburg-Goalie Atte Tolvanen ein. Der Austro-Finne parierte erst gegen Zane Franklin, die Scheibe fiel im Anschluss zu Mitch Hults. Im Zuge des Verschiebens rutschte der Salzburg-Goalie unglücklich weg, Mitch Hults feuerte den Puck ins verwaiste Tor (4.). In Minute sieben konterten die Capitals über Linden Vey und Nelson Nogier. Nach Vorlage des Kapitäns kam der Verteidiger zum Abschluss, der Salzburg-Goalie parierte. In der zehnten Minute wurde Cole Hults wegen Spielverzögerung mit einer Strafe belegt. Die Hausherren machten in Überzahl jede Menge Betrieb. In der elften Minute musste Sam Antonitsch, der heute 30 Jahre alt wurde, mit der Schulter für den bereits geschlagenen Cowley eingreifen. Die Caps hielten sich in Unterzahl zwar schadlos, in Minute 14 war der Schlussmann der Wiener aber machtlos. Coes Distanzschuss wurde vor Cowley durch Michael Raffl unhaltbar abgefälscht (14.). Eine Minute später wurde erneut Cole Hults mit einer Zweiminutenstrafe belegt, diesmal wegen Haltens. Nur zwei Sekunden nach Ausspruch der Sanktion lag die Scheibe wieder im Caps-Tor. Travis St. Denis feuerte den Puck nach Faceoff-Gewinn durch Michael Raffl unhaltbar in die Maschen (15./PP1). Das zweite Tor der Mozartstädter sorgte für einen Bruch im Spiel der Wiener. Die Salzburger bestimmten im Anschluss das Spiel. In der 20. Minuten trugen die Hauptstädter dann eine ansehnliche Kombination vor, Nogiers Schuss wurde aber über das Glas gelenkt.


Kurz nach Wiederbeginn rettete Cowley gleich gegen Nash Nienhuis und St. Denis. In Minute 23 wurde Lorenz Lindner wegen Haltens auf die Strafbank geschickt. Die Hausherren nutzten dies in der 24. Minute aus. St. Denis markierte nach einer ansehnlichen Kombination sein zweites Tor des Abends (24./PP1). Wie im ersten Drittel legten die Mozartstädter erneut kurz darauf einen weiteren Treffer nach. Benjamin Nissner traf in Minute 25, nachdem Thomas Raffl dem Caps-Goalie die Sicht verstellte. Drei Minuten später rettete Cowley gegen St. Denis und verhinderte den Hattrick des Salzburg-Angreifers. Raphael Wolf musste in Minute 29 wegen eines Crosschecks auf die Strafbank, diesmal hielten sich die Caps in Unterzahl wieder schadlos. Die einzig nennenswerten Möglichkeiten im Mitteldrittel aufseiten der Wiener fanden Leon Wallner und zweimal Cole Hults vor.


Gleich in der 41. Minute kam Franklin aufgrund eines Fehlers in der Salzburg-Verteidigung vor Tolvanen an den Puck. Die Nummer 61 der Wiener konnte den Salzburg-Goalie allerdings nicht überwinden. Auf der anderen Seite zeichnete sich Cowley gegen Peter Hochkofler und Peter Schneider aus. Mitch Hults schoss in der 46. Minute direkt nach einem Faceoff-Gewinn, scheiterte aber an Tolvanen. Nogier kam nach einem Solo in der 51. Minute vor das Salzburger Tor, bekam den Puck aber nicht an Tolvanen vorbei. St. Denis scheiterte zwei Minuten später mit seinem Ansinnen, per Backhand den Hattrick zu schnüren. Nach einem schönen Zuspiel von Carter Souch fand sich Franklin wieder vor Tolvanen wieder, erneut blieb der Salzburg-Goalie gegen den Kanadier Sieger. Kurz vor Schluss stellten die Hausherren den Endstand erneut per Doppelschlag her. In Minute 57 traf Troy Bourke via Innenpfosten, eine Minute später verlud Mario Huber Caps-Goalie Cowley (58.). Die letzte Tormöglichkeit fanden die Wiener vor. Franklin luchste Philipp Wimmer den Puck hinter dem Salzburg-Tor ab. Souch wollte daraufhin vor dem Tor einschieben, doch Tolvanen verhinderte den zweiten Gegentreffer.

Wir wussten schon vor diesem Spiel, dass Salzburg das formstärkste Team der Liga ist. Sie zeigen derzeit wirklich gutes Eishockey und sind weitgehend frei von Verletzungen. Sie haben heute gut gespielt, wir dagegen schlecht. Ein Teil davon ist der dichte Spielplan, ein anderer, dass wir gegen Olimpija viel Energie verbraucht haben. Außerdem fehlten uns ein paar Spieler verletzt oder krank. Wenn man all diese Faktoren kombiniert, kann das zu einer schlechten Leistung führen. Wir haben unseren Gameplan nicht umgesetzt und haben nicht mit genug Feuer gespielt. Das kann einmal passieren und ist ein Resultat vieler Faktoren, aber wir müssen sicherstellen, dass sich eine solche Leistung nicht wiederholt und wir das zeigen, was wir draufhaben.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals

EC Red Bull Salzburg - Vienna Capitals 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)

Tore Salzburg: Michael Raffl (14.), Travis St. Denis (15./PP1, 24./PP1), Benjamin Nissner (26.), Troy Bourke (57.), Mario Huber (58.)

Tor Capitals: Mitch Hults (4./PP1)


Line-Up Vienna Capitals

Goalies: #31 Evan Cowley | #1 Lennox Setzinger

1. Linie: #24 Simon Bourque, #8 Nelson Nogier - #62 Mitch Hults, #19 Linden Vey, #11 Lukas Zach-Kiesling

2. Linie: #98 Cole Hults, #92 Lorenz Lindner - #44 Carter Souch, #9 Leon Wallner, #61 Zane Franklin

3. Linie: #5 Dominic Hackl, #13 Randy Gazzola - #37 Christof Kromp, #3 Armin Preiser, #71 Erik Kirchschläger

4. Linie: #55 Raphael Wolf - #76 Sam Antonitsch, #49 Maximilian Theirich, #34 Felix Koschek


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