21.12.2025 / 21:40 Uhr

Capitals runden Südtirol-Road-Trip mit Sieg in Bruneck ab

Am Tag nach dem 5:2-Erfolg in Bozen gewinnen die Vienna Capitals beim HC Falkensteiner Pustertal mit 3:2, um einen makellosen Südtirol-Road-Trip zu absolvieren. Die Wiener holen damit in dieser Woche neun von neun möglichen Punkten. Erstmals seit Dezember 2023 gewinnen die Donaustädter drei Pflichtspiele in Folge. Randy Gazzola bringt die Wiener nach einem torlosen ersten Spielabschnitt im Mitteldrittel im Powerplay in Führung (33./PP1). Zu Beginn des Schlussdrittels gleichen die Hausherren durch Austin Rueschhoff aus (43.). Scott Kosmachuk bringt die Kagraner mit seinem ersten Tor für die Caps wieder in Führung (50.), Jérémy Grégoire erhöht kurz darauf (52.). Cole Bardreau erzielt mit dem Extra-Angreifer am Eis den Anschlusstreffer (58.), die Caps bringen den Sieg aber über die Zeit. Damit hieven sich die Wiener in der Tabelle auf Rang zehn. Am 26. Dezember geht es für die Caps mit einem Auswärtsspiel bei Tabellennachbar Hydro Fehérvár AV19 weiter (17.30 Uhr).

Caps-Head-Coach Kevin Constantine vertraute auf dasselbe Line-Up wie beim gestrigen 5:2-Erfolg in Bozen. Mitch Hults musste aufgrund der Legionärsbeschränkung zusehen, im Tor startete Evan Cowley sein 13. Spiel in Folge und sollte erneut eine blitzsaubere Leistung abliefern. Die erste Möglichkeit des Spiels fanden die Caps durch Zane Franklin vor, der Kanadier konnte HCP-Goalie Eddie Pasquale in der zweiten Minute aber nicht überwinden. In der fünften Minute bekamen sich Christof Kromp und JC Lipon in die Haare und lieferten sich einen Faustkampf. Die beiden Streithähne wurden dafür mit Fünfminutenstrafen belegt. In der siebten Minute kam Caps-Kapitän Linden Vey zweimal zum Abschluss. Einmal blieb der Schuss nach Pass von Scott Kosmachuk im Verkehr vor Pasquale hängen, beim zweiten Mal scheiterte der Kanadier nach Pass von Jérémy Grégoire am HCP-Schlussmann. In Minute zwölf setzte sich Alan Lobis gegen Armin Preiser durch und konnte vor Cowley abschließen, der Caps-Goalie verhinderte allerdings ein Gegentor. Lobis probierte es in der 15. Minute erneut, wieder konnte Cowley parieren. Nach einem Schuss von Greg Di Tomaso brachte Rok Ticar den Rebound auf das Tor, wieder war beim Caps-Goalie Endstation.


In der 24. Minute fanden die Caps das erste Powerplay des Spiels vor. Daniel Glira schlug Grégoire den Schläger aus der Hand. Mit fortlaufender Dauer fanden die Caps im Powerplay immer mehr zu ihrem Rhythmus, die Hausherren hielten sich allerdings schadlos. In der 29. Minute konnte Carter Souch vor Pasquale abschließen, der Caps-Angreifer verfehlte jedoch das Tor. Leon Wallner leitete kurz darauf seinen Abschluss mit einem Scheibengewinn ein, scheiterte aber an Pasquale. In der 31. Minute wurde Sam Antonitsch von HCP-Defender Jonathon Blum behindert, das nächste Caps-Powerplay war die Folge. Die Wiener fanden einige Möglichkeiten durch Simon Bourque und Souch vor, Pasquale hielt aber noch die Null fest. Bis zur 33. Minute, da musste der HCP-Goalie nach einem Distanzschuss von Randy Gazzola erstmals hinter sich greifen. In der 35. Minute gab es das erste Powerplay für die Hausherren, nachdem Linden Vey wegen Haltens auf die Strafbank geschickt wurde. Die beste Gelegenheit fand Rok Ticar per One-Timer vor, Cowley parierte aber. Der ehemalige Caps-Angreifer selbst ging in Minute 36 mit dem hohen Stock gegen Dominic Hackl ans Werk. Die daraus resultierende Strafe beendete das HCP-Powerplay vorzeitig. Weder im Vier-gegen-Vier, noch im anschließenden Caps-Powerplay gab es nennenswerte Großchancen. Nach Ticars Rückkehr konterten die Wölfe, Mikael Frycklund scheiterte aber an Cowley.


Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe für Nelson Nogier, der wegen Haltens vom Eis musste. In Überzahl hatten die Hausherren kaum nennenswerte Möglichkeiten. Mit Nogiers Rückkehr lenkte Austin Rueschhoff einen Distanzschuss vor Cowley unhaltbar zum Ausgleich ab (43.). In weiterer Folge waren beide Teams darauf bedacht, keine Fehler zu begehen, Großchancen waren Mangelware. Cowley zeichnete sich aber gegen Raphael Andergassen und Frycklund aus. In der 50. Minute gingen die Caps wieder in Führung. Kosmachuk legte vor dem Tor der Gäste quer, Cole Bardreau lenkte den Puck ins eigene Tor ab. Zwei Minuten später traf Grégoire nach Querpass von Nogier, um eine Zwei-Tore-Führung herzustellen (52.). Die Hausherren drückten nun auf den Anschlusstreffer, Cowley blieb aber bis zur 58. Minute sicher. Da agierten die Wölfe bereits mit dem Extra-Angreifer. Blums Distanzschuss wurde von Bardreau erfolgreich abgelenkt (58.). Die Gastgeber wollten den Ausgleich, die Wiener brachten den dritten Sieg in Serie allerdings erfolgreich über die Zeit. Der HCP gab 38 Torschüsse ab, die Caps deren 25. Cowley beendete das Spiel mit einer Fangquote von 94,7 Prozent.

Das war heute aus vielerlei Gründen ein großartiger Sieg für uns. Einerseits ist Pustertal eine sehr gute Mannschaft. Auswärts zu spielen ist außerdem immer schwierig. An zwei Tagen hintereinander zu spielen ist immer eine Herausforderung, vor allem wenn der Gegner etwas frischere Beine hat. Es war wichtig, dass wir das erste Drittel ohne Gegentor überstanden haben. Da waren sie ein wenig besser, hatten bessere Möglichkeiten als wir. In Führung zu gehen war wichtig. Sie haben zwar ausgeglichen, aber wir haben einen Weg gefunden zu gewinnen. Das war ein harter Trip für uns, aber wir haben zwei großartige Siege gegen zwei starke Gegner einfahren können.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals

HC Falkensteiner Pustertal - Vienna Capitals 2:3 (0:0, 0:1, 2:2)

Tore HCP: Austin Rueschhoff (43.), Cole Bardreau (58.)

Tore Caps: Randy Gazzola (33./PP1), Scott Kosmachuk (50.), Jérémy Grégoire (52.)


Line-Up Vienna Capitals

Goalies: #31 Evan Cowley | #1 Lennox Setzinger

1. Linie: #24 Simon Bourque, #8 Nelson Nogier - #17 Scott Kosmachuk, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire

2. Linie: #98 Cole Hults, #92 Lorenz Lindner - #44 Carter Souch, #9 Leon Wallner, #61 Zane Franklin

3. Linie: #5 Dominic Hackl, #13 Randy Gazzola - #37 Christof Kromp, #3 Armin Preiser, #42 Benjamin Lanzinger

4. Linie: #55 Raphael Wolf, #71 Erik Kirchschläger - #76 Sam Antonitsch, #49 Maximilian Theirich, #34 Felix Koschek


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