17.10.2026 / 22:51 Uhr

Capitals feiern gegen die Pioneers den dritten Sieg in Folge

Am Samstagabend feiern die Vienna Capitals einen über weite Strecken ungefährdeten 4:2-Erfolg über die Pioneers Vorarlberg. Senna Peeters bringt die Wiener mit einem Doppelpack im ersten Drittel in Front (4., 11.). Brycen Martin erzielt in der 34. Minute den Anschlusstreffer, doch Jakob Lilja stellt 26 Sekunden später den alten Abstand wieder her (34.). Die Wiener verabsäumen es, ob ihrer vielen Chancen früher den Sack zuzumachen. So gelingt Blake Murray in der 58. Minute der Anschlusstreffer. Eine Sekunde vor Spielende stellt Shane Gersich mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand her (60.). Die Caps feiern damit den dritten Sieg in Folge. In der Tabelle bleiben die Wiener mit nun 20 Punkten Fünfter. Das Team von Head-Coach Mike Stewart ist damit vor den Sonntagspartien nur noch vier Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Am Mittwoch sind die Caps beim derzeitigen Tabellenführer Steinbach Black Wings Linz zu Gast (19.15 Uhr).

Im Vergleich zum gestrigen 3:2-Erfolg beim EC-KAC kehrte der zuletzt erkrankt fehlende Scott Kosmachuk ins Line-up zurück. Dafür musste Benjamin Lanzinger, der gestern sein Comeback feierte, erneut verletzungsbedingt zusehen. Darüber hinaus fehlten die Langzeitverletzten Raphael Wolf, Sebastian Wraneschitz und Max Zimmermann. Im Tor der Wiener begann erneut der Schwede Adam Reideborn. Die Capitals machten von Beginn an Druck. Ein Distanzschuss von Lorenz Lindner kam kurz nach Spielbeginn bis zu Pioneers-Goalie Alex Caffi durch. Der Austro-Italiener konnte die Scheibe aber ebenso sichern wie einen Abschluss von Kosmachuk wenig später. In der dritten Minute zog Blake Murray vor Reideborn ab, der Schwede im Caps-Tor agierte aber gewohnt sicher. Eine Minute später lag die Scheibe dann im Tor der Gäste. Nach einer Hereingabe von Nick Bailen lag der Puck frei vor dem gegnerischen Tor, Senna Peeters ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen (4.). Linden Vey lenkte den Puck in der sechsten Minute nach Zuspiel von Devin Steffler ab, scheiterte aber an Caffi. Die Wiener blieben am Drücker und dominierten das Spielgeschehen. In der zehnten Minute kombinierten die Caps ansehnlich, lediglich der Puck wollte nicht im Pioneers-Tor einschlagen. In der elften Minute kamen die Gäste nach einem verunglückten Pass von Leon Wallner zu einer Möglichkeit, doch Reideborn blieb gegen Guus van Nes Sieger. Auf der anderen Seite kamen die Caps wieder zu einem Torerfolg. Peeters schob den Puck nach einem Solo durch die Beine von Caffi (11.). Dominic Hackl probierte es in der 13. Minute nach Vorlage von Jakob Lilja, verfehlte aber das Tor. Kurz darauf scheiterte Jérémy Grégoire an Caffi. In der 14. Minute vertändelten die Wiener in der eigenen Zone den Puck, Reideborn rettete doppelt gegen Murray. Vey tauchte in der 17. Minute vor Caffi auf, brachte den Puck aber nicht ins Tor. Der Pioneers-Goalie lenkte eine Minute später einen Abschluss von Nelson Nogier ins Fangnetz ab. Der Kanadier hatte kurz darauf eine Top-Möglichkeit auf den dritten Treffer der Wiener. Nogier konnte den Puck nach einem Rebound aber nicht ins halbleere Tor schießen. Wenige Sekunden vor Drittelende sicherte Caffi einen Distanzschuss von Ramón Schnetzer.


Das zweite Drittel begann so wie das erste mit viel Druck von den Capitals. Kosmachuk probierte es in der 22. Minute aus der Distanz, Caffi konnte den Puck allerdings abwehren. Eine Minute später musste der Pioneers-Goalie den Puck nach einem Nogier-Distanzschuss von der Linie kratzen. Lilja schoss in der 27. Minute direkt nach einem in der Offensivzone gewonnenen Faceoff. Wieder war Caffi zur Stelle. So auch kurz darauf bei einem Abschluss von Hackl. In der 28. Minute war eine Strafe gegen Leo Woborsky wegen Hakens angezeigt, bevor diese exekutiert werden konnte, machten die Wiener viel Betrieb, brachten den Puck aber nicht ins Tor. Auch im anschließenden Powerplay gelang kein Torerfolg. In der 31. Minute zog Felix Koschek vor Caffi, konnte den Pioneers-Goalie aber nicht überwinden. Im Anschluss schnürten die Wiener die Gäste ein. Diese fanden in der 34. Minute die passende Antwort. Brycen Martin feuerte den Puck aus dem linken Bullykreis in die Maschen. Die Wiener erstickten die Hoffnungen der Gäste aber schnell wieder im Kein. Lilja stellte den alten Abstand 26 Sekunden später wieder her (34.). Bailen ließ in der 37. Minute einen Gewaltschuss von der blauen Linie los, Caffi war zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels kam Jesse Seppälä zu einem Abschluss, Reideborn blieb aber wachsam.


Die Vorarlberger kamen etwas besser aus der Kabine, konnten Reibeborn aber nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Auf der anderen Seite scheiterte Shane Gersich in der 43. Minute an Caffi. Der Pioneers-Goalie wurde im Anschluss von den Wiener Angreifern unter Dauerbeschuss genommen, konnte aber noch Schlimmeres verhindern. Auf der anderen Seite versuchte es van Nes, der Niederländer brachte aber keinen ordentlichen Abschluss zu Stande. Lilja schon, der beförderte den Puck in der 48. Minute von der linken Seite aber nicht ins Tor. Eine Minute später hatte Caffi Glück, denn Lilja lenkte ein scharfes Zuspiel von Bailen gerade noch auf den Pioneers-Goalie. Konstantin Komarek zog in der 51. Minute auf das gegnerische Tor, wo Caffi erneut zur Stelle war. Die Pioneers konterten in der 55. Minute, doch Kristaps Skrastins fand in Reideborn seinen Meister. Bereits in der 57. Minute nahmen die Pioneers ihren Goalie vom Eis. Lilja verfehlte kurz darauf aus guter Position das leere Tor. Mit dem Extra-Angreifer schlugen die Gäste zu. Murray versenkte einen Querpass durch den Slot eiskalt (58.). 2:13 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit feuerte Bailen den Puck über das Glas, eine Zweiminutenstrafe wegen Spielverzögerung war die Folge. Murray brachte den Puck in der 59. Minute wieder gefährlich zum Tor, doch Reideborn war zur Stelle. 65 Sekunden vor Spielende nahmen die Gäste ihr Timeout. Nogier zog aus dem eigenen Drittel ab, traf aber nur die linke Stange des leeren Tores. Kurz darauf waren die Wiener wieder komplett. Bailen holte sich den in die Pioneers-Zone gespielten Puck, Gersich stellte mit dem Empty Netter den Endstand her. Die Capitals gaben im Verlauf des Spiels ganze 53 Torschüsse ab, die Gäste deren 25. Caps-Goalie Reideborn beendete das Spiel mit einer Fangquote von 92 Prozent.

Wir wussten, dass es heute nicht leicht werden würde. Wir kamen erst um 3 Uhr in der Früh aus Klagenfurt zurück. Doch wir haben relativ frisch ausgeschaut und sind schnell mit 2:0 in Führung gegangen. Im zweiten Abschnitt ging das Spiel eigentlich nur in eine Richtung, aber sie haben da das 1:2 erzielt. Doch 26 Sekunden später hatten wir die richtige Antwort parat. Im letzten Drittel ging es hin und her und es musste so kommen, dass sie das 2:3 erzielten, obwohl wir mehrere Topchancen hatten. Reideborn hat in der Schlussphase einen Riesen-Save gemacht. Letztendlich haben wir die Punkte geholt, sehr solide gespielt, gut verteidigt. Wir haben drei der letzten vier Spiele gewonnen, der Trend ist schon in Ordnung. Die Saison ist noch jung, aber die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, ist positiv. Wir sind in jedem Spiel einen Schritt besser geworden, so möchte ich das als Trainer haben.

Statement Mike Stewart, Head-Coach der Vienna Capitals

Vienna Capitals - Pioneers Vorarlberg 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)

Tore Capitals: Senna Peeters (4., 11.), Jakob Lilja (34.), Shane Gersich (60./EN)

Tore Pioneers: Brycen Martin (34.), Blake Murray (58.)


Line-Up Vienna Capitals

Goalies: #39 Adam Reideborn | #31 Lennox Setzinger

1. Linie: #22 Ramón Schnetzer, #7 Nick Bailen - #15 Jakob Lilja, #19 Linden Vey, #25 Jérémy Grégoire

2. Linie: #24 Simon Bourque, #92 Lorenz Lindner - #10 Shane Gersich, #67 Konstantin Komarek, #17 Scott Kosmachuk

3. Linie: #5 Dominic Hackl, #8 Nelson Nogier - #34 Felix Koschek, #9 Leon Wallner, #82 Senna Peeters

4. Linie: #13 Devin Steffler - #76 Sam Antonitsch, #37 Christof Kromp, #81 Marco Richter


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