Harald Ofner beendet seine aktive Karriere

20.11.2011 13:49 Uhr

Was in den vergangenen Tagen in den Medien bereits mehrfach kolportiert wurde, ist jetzt offiziell. Harald Ofner beendet seine aktive Karriere, wurde von den UPC Vienna Capitals bereits abgemeldet und beginnt am 1. Dezember in seinem Heimatbundesland Kärnten seine Ausbildung bei der Polizei. Die Capitals haben Verständnis für diese Entscheidung und wünschen Harald Ofner viel Erfolg für seine weitere Zukunft. Im Gegenzug für Harald Ofner wird heute Pat Kavanagh angemeldet, der am Sonntag gegen den VSV sein Comeback geben wird.

UPC Vienna Capitals Präsident Hans Schmid akzeptiert die Entscheidung von Ofner: „Harald Ofner war heute bei mir im Büro und hat mich um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Er hat sich uns gegenüber immer sehr fair verhalten, daher habe ich auch seinem Wunsch entsprochen. Es war für ihn eine sehr schwere Entscheidung, aber eine Lebens-Entscheidung. Die Möglichkeit zur Ausbildung bei der Polizei bekommt er nur einmal und muss sie ergreifen. Dafür habe ich Verständnis. Für den Verein ist der Zeitpunkt denkbar unglücklich, das stimmt, aber wir werden auch diese Situation meistern.“

Mit den Verletzten Tylor Holst, Marcel Rodman und Rafael Rotter fehlt den Capitals damit ein weiterer Stürmer. Tommy Samuelsson und Sportdirektor Martin Platzer müssen im Kader daher auch Umstellungen vornehmen. „Wir werden in den nächsten Tagen die Situation analysieren und versuchen, die Linien optimal zu formen“, so Martin Platzer. „Ofner wird uns natürlich in der Österreicher-Linie fehlen, keine Frage. Wir haben aber Alternativen und werden sicher ein optimale Lösung finden. Harald Ofner wünsche ich alles Gute für die Zukunft.“

Für Harald Ofner selbst waren die letzten Tage bis zur Entscheidung nicht einfach: „Ich habe lange hin und her überlegt und mich letztlich für die Polizeiausbildung entschieden. Wäre ich noch 19, wäre es was anderes. Ich habe aber Familie, zwei kleine Kinder und muss auch an deren Zukunft denken. Die Entscheidung war sehr schwer. Ich habe eine meiner besten Saisonen gespielt, bin auch im Nationalteam. Mir tut der Abschied vom Eishockey weh.“


Zurück